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In meiner Praxis biete ich drei psychoanalytisch begründete Behandlungsformen an. Sie unterscheiden sich darin, wie oft wir uns sehen, wie lange die Behandlung dauert und wie weit sie in die eigene Geschichte zurückführt. Welche Form für Sie passt, besprechen wir nach den ersten Gesprächen gemeinsam.
Am Anfang stehen ein oder mehrere Vorgespräche, bei gesetzlich Versicherten die psychotherapeutische Sprechstunde. Hier geht es darum, Ihre Beschwerden einzuordnen und zu klären, ob eine Psychotherapie sinnvoll ist. In den probatorischen Sitzungen klären wir, ob eine gemeinsame Behandlung sinnvoll ist und welcher Behandlungsrahmen passt. Anschließend wird die Therapie bei der Krankenkasse beantragt.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie richtet den Blick auf aktuelle Beschwerden, Beziehungserfahrungen und innere Konflikte, die sich in der gegenwärtigen Lebenssituation zeigen. Häufig geht es darum, wiederkehrende Muster besser zu verstehen und dadurch neue Möglichkeiten im Erleben und Handeln zu entwickeln.
Die Behandlung findet in der Regel einmal wöchentlich statt. Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann als Kurzzeit- oder Langzeittherapie durchgeführt werden. Im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung umfasst eine Kurzzeittherapie bis zu 24 Sitzungen, eine Langzeittherapie in der Regel 60 Sitzungen und bei entsprechender Indikation bis zu 100 Sitzungen.
Die Behandlung findet üblicherweise im Sitzen statt. Nach Genehmigung durch die Krankenkasse werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Die analytische Psychotherapie ist ein intensiveres Verfahren, das stärker auf unbewusste Konflikte, Beziehungsmuster und die persönliche Entwicklung ausgerichtet ist. Ziel ist es, das eigene Erleben, die eigene Geschichte und wiederkehrende innere sowie zwischenmenschliche Muster besser zu verstehen.
Die Behandlung findet in der Regel zwei- bis dreimal wöchentlich statt, je nach Indikation auch häufiger. Eine Sitzung dauert 50 Minuten. Analytische Psychotherapie ist als Langzeitbehandlung angelegt und umfasst im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung in der Regel 160 bis 300 Sitzungen.
Je nach Behandlungsrahmen und Absprache kann die Behandlung im Sitzen oder im Liegen stattfinden. Nach Genehmigung durch die Krankenkasse werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Neben der analytischen Psychotherapie im Rahmen der Richtlinienpsychotherapie kann eine psychoanalytische Behandlung auch als privat finanzierte Behandlung vereinbart werden. Sie ist besonders dann geeignet, wenn eine intensivere Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit, der Lebensgeschichte und unbewussten Beziehungsmustern gewünscht ist.
Die psychoanalytische Behandlung ist zeitintensiv und findet in der Regel mehrmals wöchentlich statt. Sie kann im Sitzen oder im Liegen erfolgen. Umfang, Frequenz und Honorar werden vor Beginn individuell besprochen.
Dieses Angebot ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Eine mögliche Kostenübernahme durch private Versicherungen sollte vor Beginn eigenständig geklärt werden.
Psychotherapie kann bei Depressionen, Ängsten und Panikattacken, Zwängen und psychosomatischen Beschwerden helfen, ebenso bei Essstörungen, Traumafolgestörungen und Persönlichkeitsstörungen.
Oft führt auch eine Lebenssituation in die Therapie: eine akute Krise, Trauer nach einem Verlust, eine einschneidende Veränderung, an die man sich schwer anpassen kann, oder die seelische Belastung durch eine schwere körperliche Erkrankung wie Krebs.
Häufig spielt die Arbeit eine Rolle, etwa bei anhaltender Überlastung, Erschöpfung, Mobbing oder dem Gefühl, nicht mehr arbeiten zu können.
Nicht immer lassen sich die eigenen Beschwerden so klar benennen. Auch dann ist ein erstes Gespräch der richtige Ort, um sie einzuordnen.
Nein. Das klären wir gemeinsam in den ersten Gesprächen. Es genügt, wenn Sie beschreiben, was Sie belastet.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie konzentriert sich stärker auf aktuelle Konflikte und findet einmal pro Woche statt. Die analytische Psychotherapie ist höherfrequent und länger angelegt und geht tiefer in die eigene Entwicklungsgeschichte.
Nur, wenn es zum Behandlungsrahmen passt. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie findet im Sitzen statt. In der analytischen Psychotherapie und der Psychoanalyse kann das Liegen sinnvoll sein; wir besprechen das gemeinsam.
Gesetzlich Versicherte müssen derzeit mit längeren Wartezeiten rechnen, weil die Behandlungsplätze im Rahmen der Kassenversorgung begrenzt sind. Psychotherapeutische Sprechstunden biete ich dennoch weiterhin an, zur ersten Einschätzung und, wenn möglich, zur Weitervermittlung.
Für privat Versicherte ist derzeit ein Behandlungsplatz frei.